Trennung
Was im Trennungsjahr zu beachten ist – Wohnung, Unterlagen, Konten, Kinder.
Familienrecht · Singen
Trennung, Scheidung, Unterhalt, Zugewinn: Wir ordnen Ihre Lage in Ruhe, sagen Ihnen klar, welche Wege es gibt, und vertreten Sie außergerichtlich und vor dem Familiengericht.
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Am Ende einer Ehe stellen sich viele Fragen zugleich. Wir gehen sie mit Ihnen der Reihe nach durch.
Was im Trennungsjahr zu beachten ist – Wohnung, Unterlagen, Konten, Kinder.
Scheidungsantrag, Ablauf des Verfahrens, einvernehmliche Scheidung.
Kindesunterhalt, Trennungsunterhalt und nachehelicher Unterhalt – Berechnung, Auskunft, Durchsetzung oder Abwehr.
Anfangs- und Endvermögen ermitteln, Auskunft verlangen, Ausgleich durchsetzen oder abwehren.
Ausgleich der in der Ehe erworbenen Renten- und Pensionsanrechte.
Gemeinsame Sorge, Aufenthalt und Umgangsregelungen – im Interesse der Kinder.
Geschieden werden kann in der Regel erst nach Ablauf des Trennungsjahres (§ 1566 BGB). Halten Sie das Trennungsdatum schriftlich fest und sichern Sie wichtige Unterlagen: Heiratsurkunde, Geburtsurkunden der Kinder, Einkommensnachweise, Kontoauszüge, Verträge.
Beim Zugewinnausgleich wird das Endvermögen jedes Ehegatten – maßgeblich ist der Tag der Zustellung des Scheidungsantrags (§ 1384 BGB) – mit seinem Anfangsvermögen bei Eintritt des Güterstands, in der Regel am Tag der Heirat (§ 1374 BGB), verglichen. Erbschaften und Schenkungen während der Ehe werden dem Anfangsvermögen hinzugerechnet. Wer den höheren Zugewinn erzielt hat, muss die Hälfte des Unterschieds ausgleichen.
Für den Scheidungsantrag braucht nur der Ehegatte, der ihn stellt, einen Anwalt. Der andere kann der Scheidung zustimmen, ohne selbst anwaltlich vertreten zu sein. Beide Ehegatten kann ein Anwalt nicht vertreten.
Für die Einreichung des Scheidungsantrags benötigen wir: Heiratsurkunde, Geburtsurkunden der gemeinsamen Kinder, das Trennungsdatum und Angaben zu Einkommen und Rentenanrechten beider Ehegatten.
In der Regel nach Ablauf des Trennungsjahres. Das Trennungsjahr kann auch in der gemeinsamen Wohnung verbracht werden, wenn Sie getrennt wirtschaften und leben.
Ein Anwalt kann nur einen Ehegatten vertreten. Bei einer einvernehmlichen Scheidung genügt es aber, wenn nur der Antragsteller anwaltlich vertreten ist.
Die Gerichts- und Anwaltskosten richten sich nach dem Verfahrenswert, der vor allem vom Nettoeinkommen beider Ehegatten abhängt. Bei geringem Einkommen kommt Verfahrenskostenhilfe in Betracht. Wir nennen Ihnen die voraussichtlichen Kosten im Erstgespräch.
Grundsätzlich ja, von Amts wegen zusammen mit der Scheidung. Bei einer Ehezeit von bis zu drei Jahren nur, wenn ein Ehegatte ihn beantragt.
Erstberatung für Verbraucher: 190 € zzgl. 19 % USt. (226,10 €), bei anschließendem Mandat in derselben Angelegenheit angerechnet. Bei geringem Einkommen prüfen wir mit Ihnen Beratungs- und Verfahrenskostenhilfe.
Schildern Sie uns kurz Ihre Lage. Wir melden uns so bald wie möglich und nennen Ihnen einen Termin.
Bitte senden Sie uns über das Formular zunächst keine Unterlagen. Näheres in der Datenschutzerklärung.